Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz steigt auch im Januar im zweistelligen Prozentbereich. Der Rückstau wegen der IT-Panne dürfte jetzt noch grösser werden.
Die IT-Panne bei den Arbeitslosenkassen sorgt dafür, dass Tausende Arbeitslose auf ihr Geld warten. Sie werden bei Anfragen hingehalten und zwischen verschiedenen Stellen hin- und hergeschickt. Jetzt bildet sich ein Rückstau. Die Bearbeitung komplexer Dossiers kann mehrere Monate in Anspruch nehmen, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag in einer Mitteilung schreibt.
Die Zahl der Arbeitslosen steigt dabei seit zwei Jahren stark. Im Januar stieg die Anzahl bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) angemeldeten Arbeitslosen auf 152'280 Personen, heisst es in der Mitteilung. Das sind 16'507 mehr als im Vorjahr, ein Anstieg von 12,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent. Sie ist so hoch wie seit der Corona-Krise nicht mehr.
Die Zahl der Jugendarbeitslosen (15- bis 24-Jährige) stieg im Vergleich zum Januar 2025 um 1444 Personen auf 13'785. Das entspricht einer Zunahme um 11,7 Prozent. Die Zahl der älteren Arbeitslosen (50- bis 64-Jährige) lag im Januar 2026 um 4809 Personen oder 12,9 Prozent über dem Vorjahreswert bei 42’029.
Die Entlassungswelle bei der UBS und weiteren Banken sorgt dafür, dass mittlerweile jeder zehnte beim RAV in Zürich Banker war. Warst du auch im Finanzbereich und bist jetzt arbeitslos? Dann melde dich bei uns!
Insgesamt registrierte das Seco im Januar 236’319 Stellensuchende. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg diese Zahl um 23’516 Personen (plus 11,1 Prozent). Die Stellensuchendenquote stieg damit gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozentpunkte auf 5 Prozent.
2832 Personen verloren im November ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung. Sie wurden ausgesteuert.
Im Januar waren derweil 48’904 offene Stellen bei den RAV gemeldet. Das sind 6852 offene Stellen mehr als im Vorjahresmonat (plus 16,3 Prozent).
Was hältst du vom aktuellen Auszahlungschaos bei der Arbeitslosenentschädigung?
Fabian Pöschl (fpo) arbeitet seit 2020 für 20 Minuten. Er ist Verantwortlicher Wirtschaftsnews im Ressort News, Wirtschaft & Videoreportagen.
Die IT-Panne bei den Arbeitslosenkassen sorgt dafür, dass Tausende Arbeitslose auf ihr Geld warten. Sie werden bei Anfragen hingehalten und zwischen verschiedenen Stellen hin- und hergeschickt. Jetzt bildet sich ein Rückstau. Die Bearbeitung komplexer Dossiers kann mehrere Monate in Anspruch nehmen, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag in einer Mitteilung schreibt.
Die Zahl der Arbeitslosen steigt dabei seit zwei Jahren stark. Im Januar stieg die Anzahl bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) angemeldeten Arbeitslosen auf 152'280 Personen, heisst es in der Mitteilung. Das sind 16'507 mehr als im Vorjahr, ein Anstieg von 12,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,2 Prozentpunkte auf 3,2 Prozent. Sie ist so hoch wie seit der Corona-Krise nicht mehr.
Die Zahl der Jugendarbeitslosen (15- bis 24-Jährige) stieg im Vergleich zum Januar 2025 um 1444 Personen auf 13'785. Das entspricht einer Zunahme um 11,7 Prozent. Die Zahl der älteren Arbeitslosen (50- bis 64-Jährige) lag im Januar 2026 um 4809 Personen oder 12,9 Prozent über dem Vorjahreswert bei 42’029.
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Insgesamt registrierte das Seco im Januar 236’319 Stellensuchende. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg diese Zahl um 23’516 Personen (plus 11,1 Prozent). Die Stellensuchendenquote stieg damit gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4 Prozentpunkte auf 5 Prozent.
2832 Personen verloren im November ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung. Sie wurden ausgesteuert.
Im Januar waren derweil 48’904 offene Stellen bei den RAV gemeldet. Das sind 6852 offene Stellen mehr als im Vorjahresmonat (plus 16,3 Prozent).
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