Trainings- und Sportwissenschaftler Alain Bartlome erklärt 20 Minuten, was hinter Mikaela Shiffrins beeindruckender Rückenmuskulatur stecken könnte.
Der durchtrainierte Rücken von Mikaela Shiffrin sorgte in den letzten Tagen für Gesprächsstoff über die Ski-Szene hinaus. Doch wie ist es möglich, so ein «Rücken-Six-Pack» zu bekommen? Ist das auch für Otto Normalverbraucher möglich? 20 Minuten hat dazu mit Trainings- und Sportwissenschaftler Alain Bartlome gesprochen.
Er betont, man solle anhand des Shiffrin-Videos nicht zu viel hineininterpretieren. Zumal der Rücken des Ski-Superstars anatomisch nicht mit der Bauchmuskulatur vergleichbar sei. «Bei ihr ist es sicher eine Kombination von mehreren Faktoren, darunter ihre super ausgeprägte Rückenmuskulatur», erklärt Bartlome.
«Das braucht jahrelanges Training mit disziplinierter Ernährung kombiniert», hält der Experte fest. Als Ski-Rennfahrerin benötige Shiffrin zum Ausüben ihres Berufes eine starke Rumpfmuskulatur, wo der Rücken dazugehöre. Bartlome: «So etwas bekommst du nicht in sechs Wochen hin, genau wie du ein «normales» Sixpack nicht in sechs Wochen hinbekommst».
Insofern mit einem Sixpack am Bauch vergleichbar sei Shiffrins Rücken bezüglich dem Faktor Körperfettanteil. «Der ist bei Shiffrin sicher sehr tief», sagt der Experte, ohne dabei aus der Ferne den genauen Körperfett-Prozentsatz Shiffrins genau bemessen zu wollen.
Der Experte fügt hinzu, dass bei der Videosequenz durch Einatmung die Muskulatur mit Hilfe des Zwerchfells nach «innen» gezogen würde und somit gewisse anatomische Ausprägungen besser sichtbar gemacht werden können.
Beim Instagram-Video Shiffrins käme zusätzlich hinzu, dass man bei der Aufnahme offensichtlich sehr gute Lichtverhältnisse hatte. «Mit der Belichtung sieht alles auch gerade krasser aus, das soll das Ganze aber keineswegs schmälern», stellt der Experte klar und meint: «So eine ausgeprägte Muskelpartie des Rückens wie man es auf dem Screenshot des Videos sieht, habe ich ebenfalls selten in dieser Form gesehen.»
Übungen wie Kreuzheben, Rückenstreckerübungen oder verschiedene Arten von Zugübungen würden die Rückenmuskulatur stärken. Trotzdem rät Bartlome davon ab, gezielt auf den «Shiffrin-Look» zu trainieren. «Einen Trainingsplan für ein Sixpack am Rücken würde ich absolut nicht empfehlen», lacht und sagt er. So eine ausgeprägte Rückenmuskulatur sei nicht unbedingt erstrebenswert. Bei Shiffrin sei jene auch ein Nebeneffekt eines Lebens als ziemlich sicher absolut disziplinierte Profisportlerin auf höchstem Niveau.
Was denkst du über extrem durchtrainierte Körper, wie den «Rücken-Sixpack» von Mikaela Shiffrin?
Florian Gnägi (flo) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten im Ressort Sport. Seine grösste Expertise hat er auf den Themengebieten Fussball und Tennis.
Der durchtrainierte Rücken von Mikaela Shiffrin sorgte in den letzten Tagen für Gesprächsstoff über die Ski-Szene hinaus. Doch wie ist es möglich, so ein «Rücken-Six-Pack» zu bekommen? Ist das auch für Otto Normalverbraucher möglich? 20 Minuten hat dazu mit Trainings- und Sportwissenschaftler Alain Bartlome gesprochen.
Er betont, man solle anhand des Shiffrin-Videos nicht zu viel hineininterpretieren. Zumal der Rücken des Ski-Superstars anatomisch nicht mit der Bauchmuskulatur vergleichbar sei. «Bei ihr ist es sicher eine Kombination von mehreren Faktoren, darunter ihre super ausgeprägte Rückenmuskulatur», erklärt Bartlome.
«Das braucht jahrelanges Training mit disziplinierter Ernährung kombiniert», hält der Experte fest. Als Ski-Rennfahrerin benötige Shiffrin zum Ausüben ihres Berufes eine starke Rumpfmuskulatur, wo der Rücken dazugehöre. Bartlome: «So etwas bekommst du nicht in sechs Wochen hin, genau wie du ein «normales» Sixpack nicht in sechs Wochen hinbekommst».
Insofern mit einem Sixpack am Bauch vergleichbar sei Shiffrins Rücken bezüglich dem Faktor Körperfettanteil. «Der ist bei Shiffrin sicher sehr tief», sagt der Experte, ohne dabei aus der Ferne den genauen Körperfett-Prozentsatz Shiffrins genau bemessen zu wollen.
Der Experte fügt hinzu, dass bei der Videosequenz durch Einatmung die Muskulatur mit Hilfe des Zwerchfells nach «innen» gezogen würde und somit gewisse anatomische Ausprägungen besser sichtbar gemacht werden können.
Beim Instagram-Video Shiffrins käme zusätzlich hinzu, dass man bei der Aufnahme offensichtlich sehr gute Lichtverhältnisse hatte. «Mit der Belichtung sieht alles auch gerade krasser aus, das soll das Ganze aber keineswegs schmälern», stellt der Experte klar und meint: «So eine ausgeprägte Muskelpartie des Rückens wie man es auf dem Screenshot des Videos sieht, habe ich ebenfalls selten in dieser Form gesehen.»
Übungen wie Kreuzheben, Rückenstreckerübungen oder verschiedene Arten von Zugübungen würden die Rückenmuskulatur stärken. Trotzdem rät Bartlome davon ab, gezielt auf den «Shiffrin-Look» zu trainieren. «Einen Trainingsplan für ein Sixpack am Rücken würde ich absolut nicht empfehlen», lacht und sagt er. So eine ausgeprägte Rückenmuskulatur sei nicht unbedingt erstrebenswert. Bei Shiffrin sei jene auch ein Nebeneffekt eines Lebens als ziemlich sicher absolut disziplinierte Profisportlerin auf höchstem Niveau.
Was denkst du über extrem durchtrainierte Körper, wie den «Rücken-Sixpack» von Mikaela Shiffrin?
Florian Gnägi (flo) arbeitet seit 2021 für 20 Minuten im Ressort Sport. Seine grösste Expertise hat er auf den Themengebieten Fussball und Tennis.