Marco Odermatt ist in seinen Disziplinen der Topfavorit an den Olympischen Spielen. Er spricht vor der Abfahrt über die starken Italiener und den möglichen Gold-Rekord.
Die Lieblingsfarbe in den nächsten Tagen dürfte bei Marco Odermatt klar sein: Gold. Eine olympische Goldmedaille schmückt bereits sein Palmarès. 2022 gewann er den olympischen Riesenslalom in Peking. Nun soll noch mehr goldenes Edelmetall dazukommen.
In all seinen Disziplinen ist der Nidwaldner nach wie vor der Topfavorit, auch wenn die Konkurrenz alles andere als schläft. Besonders aus Italien scheint kurz vor dem offiziellen Start der Olympischen Spiele eine ganz grosse Kampfansage zu kommen.
Dominik Paris ist auf «seiner» Stelvio immer ein Kandidat für den Sieg. Giovanni Franzoni bewies in Kitzbühel und Wengen, dass er Odermatt sehr wehtun kann. Auch Florian Schieder und Mattia Casse scheinen nach den ersten beiden Trainings besonders heiss auf die Abfahrt zu sein.
Die Italiener seien im Januar immer stärker geworden. «Dass man ‹Dome› hier auf der Liste hat, ist sowieso klar. Er ist sechsfacher Abfahrtssieger in Bormio. Franzoni ist der Aufsteiger, ist in einer super Form und hat nichts zu verlieren. Auch Schieder ist immer für eine Überraschung gut. Kurz gesagt: Italien hat ein super Team.»
Die legendäre Piste in Bormio liegt allerdings auch Odermatt. «Ich bin sehr gerne hier. Ich habe auf der Stelvio mein erstes Abfahrtspodest herausgefahren und habe den Sieg schon zweimal ganz knapp um ein paar Hundertstelsekunden verpasst.»
Bisher gelang es erst zwei Athleten im Ski Alpin, drei Goldmedaillen bei einer Olympia-Austragung zu gewinnen. Toni Sailer (Österreich) gewann 1956 in Cortina dreimal Gold, dasselbe schaffte Jean-Claude Killy (Frankreich) zwölf Jahre später in Grenoble.
Odermatt startet in vier Disziplinen: Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und wahrscheinlich auch in der Teamkombination. «Es passt mir dieses Jahr besser ins Programm als noch bei der WM 2025, weil die Kombi mitten in der Speed-Woche ist. Die Chance ist darum gross, dass ich starten werde, definitiv ist es aber noch nicht», so Odermatt am Donnerstag nach dem zweiten Training.
Wie viele Goldmedaillen gewinnt Marco Odermatt bei den Olympischen Winterspielen 2026?
Heisst konkret: Der Nidwaldner wird aller Voraussicht nach vier Chancen haben, eine Goldmedaille zu gewinnen. Wenn ihm dieses Meisterstück gelingen sollte, wäre er alleiniger Rekordhalter.
Diese Tatsache beschäftigt Odi aktuell allerdings überhaupt nicht, wie er an der offiziellen Pressekonferenz der Speed-Männer sagt. «Jetzt fangen wir erst einmal an, Rennen zu fahren.» Jede Medaille wäre eine riesige Leistung und Genugtuung, erklärt er. «Wenn ich keine weitere Goldmedaille gewinne, bin ich trotzdem immer noch Olympiasieger.»
Am Samstag in der Abfahrt um 11.30 Uhr (live bei uns) will Marco Odermatt den ersten Schritt in Richtung dieses Rekordes machen.
Nino Vinzens (nvi) arbeitet seit 2024 für 20 Minuten. Seine Expertise hat er hauptsächlich im Fussball- und Ski-Bereich.
Die Lieblingsfarbe in den nächsten Tagen dürfte bei Marco Odermatt klar sein: Gold. Eine olympische Goldmedaille schmückt bereits sein Palmarès. 2022 gewann er den olympischen Riesenslalom in Peking. Nun soll noch mehr goldenes Edelmetall dazukommen.
In all seinen Disziplinen ist der Nidwaldner nach wie vor der Topfavorit, auch wenn die Konkurrenz alles andere als schläft. Besonders aus Italien scheint kurz vor dem offiziellen Start der Olympischen Spiele eine ganz grosse Kampfansage zu kommen.
Dominik Paris ist auf «seiner» Stelvio immer ein Kandidat für den Sieg. Giovanni Franzoni bewies in Kitzbühel und Wengen, dass er Odermatt sehr wehtun kann. Auch Florian Schieder und Mattia Casse scheinen nach den ersten beiden Trainings besonders heiss auf die Abfahrt zu sein.
Die Italiener seien im Januar immer stärker geworden. «Dass man ‹Dome› hier auf der Liste hat, ist sowieso klar. Er ist sechsfacher Abfahrtssieger in Bormio. Franzoni ist der Aufsteiger, ist in einer super Form und hat nichts zu verlieren. Auch Schieder ist immer für eine Überraschung gut. Kurz gesagt: Italien hat ein super Team.»
Die legendäre Piste in Bormio liegt allerdings auch Odermatt. «Ich bin sehr gerne hier. Ich habe auf der Stelvio mein erstes Abfahrtspodest herausgefahren und habe den Sieg schon zweimal ganz knapp um ein paar Hundertstelsekunden verpasst.»
Bisher gelang es erst zwei Athleten im Ski Alpin, drei Goldmedaillen bei einer Olympia-Austragung zu gewinnen. Toni Sailer (Österreich) gewann 1956 in Cortina dreimal Gold, dasselbe schaffte Jean-Claude Killy (Frankreich) zwölf Jahre später in Grenoble.
Odermatt startet in vier Disziplinen: Abfahrt, Super-G, Riesenslalom und wahrscheinlich auch in der Teamkombination. «Es passt mir dieses Jahr besser ins Programm als noch bei der WM 2025, weil die Kombi mitten in der Speed-Woche ist. Die Chance ist darum gross, dass ich starten werde, definitiv ist es aber noch nicht», so Odermatt am Donnerstag nach dem zweiten Training.
Wie viele Goldmedaillen gewinnt Marco Odermatt bei den Olympischen Winterspielen 2026?
Heisst konkret: Der Nidwaldner wird aller Voraussicht nach vier Chancen haben, eine Goldmedaille zu gewinnen. Wenn ihm dieses Meisterstück gelingen sollte, wäre er alleiniger Rekordhalter.
Diese Tatsache beschäftigt Odi aktuell allerdings überhaupt nicht, wie er an der offiziellen Pressekonferenz der Speed-Männer sagt. «Jetzt fangen wir erst einmal an, Rennen zu fahren.» Jede Medaille wäre eine riesige Leistung und Genugtuung, erklärt er. «Wenn ich keine weitere Goldmedaille gewinne, bin ich trotzdem immer noch Olympiasieger.»
Am Samstag in der Abfahrt um 11.30 Uhr (live bei uns) will Marco Odermatt den ersten Schritt in Richtung dieses Rekordes machen.
Nino Vinzens (nvi) arbeitet seit 2024 für 20 Minuten. Seine Expertise hat er hauptsächlich im Fussball- und Ski-Bereich.