+ VideoOlympia 2026«Idiot»: Helm fliegt davon – blutiger Sturz im Abfahrtstraining2032311

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Daniel Hemetsberger stürzt im zweiten Olympia-Training spektakulär. Der Österreicher hat Glück im Unglück und kommt mit einer Gesichtsverletzung davon.

Die berühmte Piste von Bormio macht ihrem bissigen Ruf wieder alle Ehre und fordert schon vor der Olympia-Abfahrt am Samstag ihr erstes kleines Opfer.

Daniel Hemetsberger kommt als Fahrer Nummer 4 nach bereits 30 Sekunden zu Fall. Der Österreicher verkantet mit dem Ski und verliert das Gleichgewicht.

Mit voller Wucht prallt Hemetsberger gegen die Torstange und verliert dabei seinen Helm. Ungebremst landet der 34-jährige Speedspezialist in den Fangnetzen.

Einen Augenblick später kann er sich bereits wieder aufrichten – offenbar ohne gröbere Verletzungen. Ramponiert ist aber sein Gesicht. Aus der Nase fliesst Blut, und auch der Mundbereich wirkt angeschlagen.

Die Sanitäter kommen Hemetsberger nach dem Sturz sofort zu Hilfe und reichen ihm ein Taschentuch. Er rutscht selbstständig die Strecke runter und kann – bei seinem Trainer angekommen – bereits schon wieder lachen.

Nach dem Training sagt er: «Ich war Gott sei Dank nicht weg. Ich habe den Sturz miterlebt. Was gut ist, weil es mich schon ziemlich auf die Birne gehauen hat. Wie ich mit dem Gesicht ins Tor rein bin, das war das Blödere. Dabei habe ich den Helm verloren.»

Über seinen Fehler nervt er sich, bezeichnet sich als «Idioten» im ORF: «Genau gleich wie in Kitzbühel. Das ärgert mich gewaltig.» Sein Fuss tue ihm auch ein bisschen weh. «Aber das Gute ist: Ich kann mir das Kreuzband nicht reissen, weil das eh nicht mehr drin ist.»

Hemetsberger stand in seiner Karriere bisher viermal auf dem Podest. Sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G wurde er je einmal Zweiter und Dritter. Ein Sieg fehlt in seinem Palmarès allerdings noch.

Die Trainingsbestzeit ging mit Mattia Casse an einen Lokalmatador. Wobei dieser an einem Tor vorbeifuhr. Generell drückten die Italiener ganz schön aufs Tempo. Mit Florian Schieder (2.) und Giovanni Franzoni (3.) waren auch zwei weitere Italiener schnell unterwegs und zogen ihre Fahrten im Gegensatz zu anderen Fahrern mehr oder weniger bis ins Ziel durch.

Aus Schweizer Sicht fokussierte sich das Training voll und ganz auf das Duell zwischen Niels Hintermann und Stefan Rogentin, die um das letzte Olympiaticket kämpften. Hintermann fuhr bis ins Ziel zwar die bessere Zeit als Rogentin, gewertet wurde aber die Zeit bis zum San-Pietro-Sprung.

Und bis zu diesem Abschnitt war Rogentin vier Zehntel schneller als Hintermann – danach liess er seine Fahrt gemütlich ausklingen.

Sebastian Rieder (sri), arbeitet seit 2024 für 20 Minuten als Stv. Leiter Sport. Der Generalist hat stets die besten Schweizer Fussballer im Fokus und begleitet die Nati als Reporter und Videojournalist.

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