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Den erst ein Jahr alten Speedport-Hybrid-Router habe ich kürzlich an die Telekom zurückgesandt und statt dessen eine Fritz!Box 7590 in Betrieb genommen. Das war eine sehr gute Entscheidung. Komplett wird diese weitsichtige Vorgehensweise aber erst durch die Installation eines Mesh-Laufwerks mit insgesamt drei Multys.

Vom herkömmlichen unterscheidet sich ein Mesh-WiFi in verschiedener Hinsicht. Hat man ein mit Repeatern erweitertes WLAN und wechselt mit dem eingeloggten Smartphone in der Hand die Räume, dann kommt es oft zu Unterbrechungen, weil das Smartphone sich jeweils mit dem nächstgelegenen Repeater verbindet. Ein Mesh-WLAN hingegen wird von den im Bereich befindlichen Endgeräten als ein einheitliches Netzwerk angesehen.

Ein Mesh-WLAN (englisch: mesh = ‚ineinandergreifen, vermaschen‘) ist ein drahtloses, lokales Netzwerk aus mehreren WLAN-Komponenten, das durch Verbindung und gemeinsame Steuerung der Komponenten (Basis und Satelliten) von den im „Mesh-Bereich“ befindlichen Endgeräten als ein einheitliches WLAN gesehen wird und einen möglichst flächendeckenden Empfang bei gleichbleibender Übertragungsgeschwindigkeit gewährleisten soll.[1] Diese Komponenten können z. B. ein Router mit Access Point und weitere WLAN-Geräte wie Repeater oder Powerline-Adapter sein.

Merkmale: Einheitliche herstellerübergreifende Merkmale, die den seit 2016 vermehrt im Marketing für Heimnetzwerke verwendeten Begriff Mesh definieren, sind nicht festgelegt. Als Grundmerkmale werden aber für den Verbund der aktiven WLAN-Mesh-Komponenten folgende Eigenschaften gesehen: – Automatische Verbindung der Mesh-Komponenten untereinander und Synchronisation aller Einstellungen und Firmware-Updates, – automatischer unterbrechungsfreier Übergang eines WLAN-Endgeräts von einer Mesh-Komponente zu einer anderen (Access-Point-Steering): das Mesh entscheidet von sich aus, welche Station gerade für ein Endgerät die beste Leistung liefert – insbesondere auch für mobile Endgeräte im Mesh-Bereich, – automatische Zuweisung des am Standort des Endgeräts leistungsfähigsten Frequenzbandes (Band Steering, z. B. Zuweisung des 2,4- und des 5-GHz-WLAN-Bands).

Vorteile: – Hohe bis komplett flächendeckende Empfangsabdeckung, – wenig Verlust bei der Übertragungsrate, – gleicher (Funk-)Netzwerkname (SSID) aller Komponenten für die Endgeräte.

Ein Multy X soll für die Abdeckung von 232 m² ausreichen, sagt der Hersteller. In meinem Fall ist die Wohnung mit zum Teil sehr dicken Backsteinwänden ausgestattet und so verschachtelt, dass ich letztendlich drei Multys für rund 100 m² brauchte. Es sind auch mehrere Räume zu überbrücken, alle mit diesen Wänden bestückt. Die erste Etage bekommt aber auch noch genügend ab, denn ich habe ein [amazon link=“B077NZL3TY“ title=“einzelnes Gerät“ /] und ein [amazon link=“B076ZJCZB3″ title=“Doppelpack“ /] gekauft.

Zunächst besorgst du dir die Smartphone-App von Zyxel aus dem entsprechenden Store. Dann wird der Multy per Datenkabel mit dem Router verbunden und über das Steckerkabel mit Strom versorgt. Die Ersteinrichtung ist recht intuitiv, und viel einzustellen gibt es eigentlich nicht. Der Multy richtet nun das WLAN ein, und du kannst einen Netzwerknamen und ein WLAN-Passwort vergeben.

Die Android-App für den Multy ist hier zu finden. Und so sieht sie aus:

Bei der Umstellung habe ich einen einheitlichen Namen für die zuvor separierten Netzwerke im 2,4-GHz-Band und im 5,0-GHz-Band vergeben. Das bewirkt, dass sich alle Geräte, die sich anmelden, je nach technischen Voraussetzungen mit der jeweils günstigeren Version arbeiten bzw. die auswählen, die sie technisch in der Lage sind zu verwenden. Amazon-Geräte wie mein [amazon link=“B079QHMFWC“ title=“Fire TV“ /] können nicht alle Kanäle im 5,0-GHz-Band vertragen. Weil die aber in meinem Fall automatisch gewählt und nicht manuell eingestellt sind, bleibt der Stick in dem 2,4-Netzwerk.

Wenn du deinen Besuchern einen separaten Zugang gönnen willst, richtest du auch ein Gast-WLAN ein. Klickst du in der App auf das Teilen-Symbol des Gast-Netzwerks, öffnet sich ein QR-Code. Den Können Gäste mit ihrem Smartphone einlesen und sich so bequem verbinden.

Ich habe schon vor der Inbetriebnahme im Netz einige kritische Stimmen gefunden, die sich über die mangelhaften Konfigurationsmöglichkeiten beklagten. Mir hat allerdings nichts gefehlt. Im Gegenteil: Ich war sehr angetan davon, dass mein erster Multy nach nicht mal fünf Minuten in Betrieb war. Was ein „normaler“ Anwender braucht, ist außerdem vorhanden. Über die App lassen sich Port-Weiterleitungen und ein paar weitere Einstellungen einrichten, die aber ich zum Beispiel derzeit nicht haben muss.

In der App lässt sich steuern, ob die LED-Lampe am Multy durchgehend leuchtet oder nicht. Außerdem gibt es Auswertungen und Messungen zur Geschwindigkeit der Leitung; momentan sind es bei mir 158 Mb/s im Down- und 34 Mb/s im Upstream.
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