Von Rita T. Kakelo(Bearbeitet von A. Truter)WINDHOEK
Namibia Desert Diamonds (Namdia) weist die Zahlungsforderungen der Familie des verstorbenen Sicherheitschefs Francis Eiseb zurĂŒck. Zwar rĂ€umt das Unternehmen ein, dass Eiseb âauf tragische Weise im Dienstâ ums Leben kam, fĂŒr Schadenersatz in Höhe von fast 3 Millionen N$ sieht sich Namdia jedoch nicht verantwortlich.
Eiseb hatte den Lebensunterhalt der Familie bestritten, die nach seinem Tod nach eigenen Angaben von massiven finanziellen Problemen betroffen sei. Ăber ihren Anwalt Florian Beukes lieĂ die Familie Namdia ein Forderungsschreiben zustellen, das der Namibian Sun vorliegt.Â
Aus dem Schriftwechsel geht hervor, dass Namdia die Hinterbliebenen bei der Beerdigung sowie in den ersten Wochen nach dem Todesfall unterstĂŒtzt habe. Danach habe es allerdings keinen Kontakt mehr gegeben und zugesagte Zahlungen seien nicht fristgerecht erfolgt.
Namdia wiederum erklĂ€rte in einer Antwort, datiert auf den 7. MĂ€rz 2025, man werde sĂ€mtliche arbeitsvertragliche Leistungen berechnen und âzu gegebener Zeitâ an den Nachlass auszahlen. FĂŒr darĂŒber hinausgehende EntschĂ€digung, wie sie die Familie verlange, bestehe jedoch keine Haftung. Auch bei VersicherungsansprĂŒchen wolle man die nötigen Unterlagen bereitstellen, betont jedoch, âdass Namdia nicht zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet ist.â
Laut dem Forderungsschreiben verdiente Eiseb monatlich 54 612 N$ und steuerte davon rund 35 500 N$ zu den Haushaltskosten bei. Da er nach Darstellung der Familie noch acht Jahre bis zur Pensionierung mit 65 Jahren gehabt habe, werde der entgangene Unterhalt mit insgesamt 2,89 Millionen N$ beziffert, was 96 MonatsbeitrĂ€gen von 35 500 N$ entspricht. Dabei gehe es nur ausschlieĂlich um die finanzielle EntschĂ€digung, nicht um immaterielle SchĂ€den wie emotionale Traumata.
ZusĂ€tzlich verlangt die Familie die Ăbernahme der StudiengebĂŒhren der beiden Kinder, die derzeit ohne finanzielle UnterstĂŒtzung an Hochschulen eingeschrieben seien. Gefordert wird eine Zahlung von insgesamt 113 630 N$, bis beide ihren Bachelorabschluss erworben haben.
Beukes spricht von einem ârechtlich und moralisch unhaltbarenâ Verhalten und verurteilt Namdias âbeunruhigende GleichgĂŒltigkeit gegenĂŒber dem Wert des menschlichen Lebens und den Opfern der Mitarbeitern, die unter gefĂ€hrlichen Bedingungen arbeiten.â
Zu diesem Artikel wurden keine Kommentare hinterlassen
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Namibia Desert Diamonds (Namdia) weist die Zahlungsforderungen der Familie des verstorbenen Sicherheitschefs Francis Eiseb zurĂŒck. Zwar rĂ€umt das Unternehmen ein, dass Eiseb âauf tragische Weise im Dienstâ ums Leben kam, fĂŒr Schadenersatz in Höhe von fast 3 Millionen N$ sieht sich Namdia jedoch nicht verantwortlich.
Eiseb hatte den Lebensunterhalt der Familie bestritten, die nach seinem Tod nach eigenen Angaben von massiven finanziellen Problemen betroffen sei. Ăber ihren Anwalt Florian Beukes lieĂ die Familie Namdia ein Forderungsschreiben zustellen, das der Namibian Sun vorliegt.Â
Aus dem Schriftwechsel geht hervor, dass Namdia die Hinterbliebenen bei der Beerdigung sowie in den ersten Wochen nach dem Todesfall unterstĂŒtzt habe. Danach habe es allerdings keinen Kontakt mehr gegeben und zugesagte Zahlungen seien nicht fristgerecht erfolgt.
Namdia wiederum erklĂ€rte in einer Antwort, datiert auf den 7. MĂ€rz 2025, man werde sĂ€mtliche arbeitsvertragliche Leistungen berechnen und âzu gegebener Zeitâ an den Nachlass auszahlen. FĂŒr darĂŒber hinausgehende EntschĂ€digung, wie sie die Familie verlange, bestehe jedoch keine Haftung. Auch bei VersicherungsansprĂŒchen wolle man die nötigen Unterlagen bereitstellen, betont jedoch, âdass Namdia nicht zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet ist.â
Laut dem Forderungsschreiben verdiente Eiseb monatlich 54 612 N$ und steuerte davon rund 35 500 N$ zu den Haushaltskosten bei. Da er nach Darstellung der Familie noch acht Jahre bis zur Pensionierung mit 65 Jahren gehabt habe, werde der entgangene Unterhalt mit insgesamt 2,89 Millionen N$ beziffert, was 96 MonatsbeitrĂ€gen von 35 500 N$ entspricht. Dabei gehe es nur ausschlieĂlich um die finanzielle EntschĂ€digung, nicht um immaterielle SchĂ€den wie emotionale Traumata.
ZusĂ€tzlich verlangt die Familie die Ăbernahme der StudiengebĂŒhren der beiden Kinder, die derzeit ohne finanzielle UnterstĂŒtzung an Hochschulen eingeschrieben seien. Gefordert wird eine Zahlung von insgesamt 113 630 N$, bis beide ihren Bachelorabschluss erworben haben.
Beukes spricht von einem ârechtlich und moralisch unhaltbarenâ Verhalten und verurteilt Namdias âbeunruhigende GleichgĂŒltigkeit gegenĂŒber dem Wert des menschlichen Lebens und den Opfern der Mitarbeitern, die unter gefĂ€hrlichen Bedingungen arbeiten.â
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