Erfolgsmeldung aus Abu Dhabi: „Die Gespräche verlaufen positiv“, sagte Kirill Dmitrijew. Nein, Wladimir Putins Sonderbeauftragter für wirtschaftliche Zusammenarbeit meinte damit nicht die Friedensverhandlungen. Parallel zu diesen fanden in Abu Dhabi auch amerikanisch-russische Gespräche in Sachen wirtschaftlicher Zusammenarbeit statt.
Wenig Neues gibt es hingegen in Sachen Frieden. Dabei wird die Lage für die Menschen in der Ukraine immer verzweifelter. In den Städten und Dörfern frieren die Menschen bei Minusgraden in diesem sehr kalten Winter. Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur gibt selbst das russische Verteidigungsministerium zu. Allerdings handle es sich dabei laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass „um Energieinfrastruktureinrichtungen der ukrainischen Streitkräfte“.
Was ist das Ergebnis dieser zweiten Verhandlungsrunde in Abu Dhabi? Gegeben hat es wohl einen neuen Gefangenenaustausch. Insgesamt 314 Kriegsgefangene beider Seiten wurden freigelassen. Doch die Hauptstreitpunkte bleiben. Ungeklärt ist die Frage der Gebietsabtretungen und auch die nach den Sicherheitsgarantien für die Ukraine.
Die Positionen der Kriegsparteien liegen weiter weit auseinander. Moskau fordert den Abzug der ukrainischen Truppen aus der gesamten Region Donezk als Vorbedingung für eine Einigung. Kiew lehnt dies ab und fordert stattdessen ein Einfrieren des Konflikts entlang der aktuellen Frontlinie. Als besonders heikel gilt neben den Gebietsfragen auch das Schicksal des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja. Kremlsprecher Dmitri Peskow bekräftigte am Mittwoch, die russischen Truppen würden so lange kämpfen, bis Kiew zu Entscheidungen gelange, die den Krieg beenden könnten.
Als Erfolg kann gewertet werden, dass Russland vor dem Treffen zumindest für einige Tage auf die Bombardierung der ukrainischen Energieinfrastruktur verzichtet hatte. Vor dem Treffen warf die ukrainische Regierung der russischen Seite vor, gegen diese von den USA vermittelte Waffenruhe verstoßen zu haben. US-Präsident Donald Trump wollte hingegen keinen Wortbruch des Kremls erkennen – ganz im Gegenteil.
Die unter US-Vermittlung stehenden Verhandlungen seien detailliert und produktiv gewesen, es bleibe jedoch noch einiges zu klären, fasste der US-Sondergesandte Steve Witkoff das Ergebnis zusammen. Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow bezeichnete die Gespräche als „bedeutungsvoll und produktiv“. Man konzentriere sich auf konkrete Schritte und praktische Lösungen, schrieb Umjerow auf Telegram. Auch die russische Seite bewertete das Treffen positiv.
Ein Durchbruch ist das alles nicht. Der Krieg wird weitergehen. Immerhin scheinen jetzt wohl auch die Europäer wieder mit im Spiel zu sein. Der französische Präsident Emmanuel Macron will in absehbarer Zeit mit Putin telefonieren. Zur Vorbereitung war Macrons Berater in Moskau, traf sich mit Juri Uschakow, dem außenpolitischen Berater des russischen Präsidenten. Einen Termin gibt es aber bislang nicht.
Wenig Neues gibt es hingegen in Sachen Frieden. Dabei wird die Lage für die Menschen in der Ukraine immer verzweifelter. In den Städten und Dörfern frieren die Menschen bei Minusgraden in diesem sehr kalten Winter. Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur gibt selbst das russische Verteidigungsministerium zu. Allerdings handle es sich dabei laut der staatlichen Nachrichtenagentur Tass „um Energieinfrastruktureinrichtungen der ukrainischen Streitkräfte“.
Was ist das Ergebnis dieser zweiten Verhandlungsrunde in Abu Dhabi? Gegeben hat es wohl einen neuen Gefangenenaustausch. Insgesamt 314 Kriegsgefangene beider Seiten wurden freigelassen. Doch die Hauptstreitpunkte bleiben. Ungeklärt ist die Frage der Gebietsabtretungen und auch die nach den Sicherheitsgarantien für die Ukraine.
Die Positionen der Kriegsparteien liegen weiter weit auseinander. Moskau fordert den Abzug der ukrainischen Truppen aus der gesamten Region Donezk als Vorbedingung für eine Einigung. Kiew lehnt dies ab und fordert stattdessen ein Einfrieren des Konflikts entlang der aktuellen Frontlinie. Als besonders heikel gilt neben den Gebietsfragen auch das Schicksal des von Russland besetzten Atomkraftwerks Saporischschja. Kremlsprecher Dmitri Peskow bekräftigte am Mittwoch, die russischen Truppen würden so lange kämpfen, bis Kiew zu Entscheidungen gelange, die den Krieg beenden könnten.
Als Erfolg kann gewertet werden, dass Russland vor dem Treffen zumindest für einige Tage auf die Bombardierung der ukrainischen Energieinfrastruktur verzichtet hatte. Vor dem Treffen warf die ukrainische Regierung der russischen Seite vor, gegen diese von den USA vermittelte Waffenruhe verstoßen zu haben. US-Präsident Donald Trump wollte hingegen keinen Wortbruch des Kremls erkennen – ganz im Gegenteil.
Die unter US-Vermittlung stehenden Verhandlungen seien detailliert und produktiv gewesen, es bleibe jedoch noch einiges zu klären, fasste der US-Sondergesandte Steve Witkoff das Ergebnis zusammen. Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umjerow bezeichnete die Gespräche als „bedeutungsvoll und produktiv“. Man konzentriere sich auf konkrete Schritte und praktische Lösungen, schrieb Umjerow auf Telegram. Auch die russische Seite bewertete das Treffen positiv.
Ein Durchbruch ist das alles nicht. Der Krieg wird weitergehen. Immerhin scheinen jetzt wohl auch die Europäer wieder mit im Spiel zu sein. Der französische Präsident Emmanuel Macron will in absehbarer Zeit mit Putin telefonieren. Zur Vorbereitung war Macrons Berater in Moskau, traf sich mit Juri Uschakow, dem außenpolitischen Berater des russischen Präsidenten. Einen Termin gibt es aber bislang nicht.