Berlin. Im Nordosten Deutschlands gelten weiter Unwetterwarnungen vor gefrierendem Regen und Glatteis. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern gebietsweise vor gefährlichen Verkehrsverhältnissen durch überfrierenden Regen und Eisansatz. Weiter südlich gebe es Glatteis.
Am Berliner Flughafen BER konnen wegen Blitzeises und Eisregen am Freitag keine Maschinen starten oder landen. Nun soll der Betrieb wieder aufgenommen werden. Das teilte eine Sprecherin des Flughafens mit.
Wann genau die ersten Maschinen landen und starten dürften, ließ sie offen. Die Enteisung dauere entsprechend den aktuellen Witterungsbedingungen bis zu einer Stunde und damit mehr als doppelt so lange wie üblich, hieß es. Es kommt weiterhin zu massiven Verspätungen und Flugstreichungen.
Grund für die Einschränkungen war Eisregen. Dieser ist für Flughäfen nach Ansicht des Luftfahrtexperten Cord Schellenberg ein hohes Sicherheitsrisiko. „Für Piloten sind eisglatte Pisten absolute Ausschlusskriterien. Da ist null Spielraum“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Da geht nichts und da rollt auch nichts.“
Aufgrund von Blitzeis waren bereits am Vorabend keine Starts und Landungen möglich. Der Winterdienst der Flughafengesellschaft habe die Flugbetriebsflächen die gesamte Nacht über mit Enteisungsmittel behandelt, aber ohne Erfolg, sie seien spiegelglatt. Wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden könne, sei aktuell unklar.
Die Auswirkungen waren auch am Frankfurter Flughafen zu spüren: Eine Maschine mit Ziel Berlin sei nach Frankfurt umgeleitet worden, sagte eine Sprecherin. Demnach seien sechs Flüge aus Frankfurt nach Berlin annulliert worden.
Auch andernorts sorgt die Glätte für Einschränkungen: In Mecklenburg-Vorpommern gelten Unwetterwarnungen unter anderem für die Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Rügen und den Kreis Rostock. In Neubrandenburg wurde der Stadtbusverkehr vorerst vollständig eingestellt. In Niedersachsen fällt im Landkreis Diepholz wegen eisglatter Straßen erneut der Schulunterricht aus, teils wurde Distanzunterricht angeordnet.
Auf der eisglatten Autobahn 10 bei Potsdam war es am Donnerstag zu einer Reihe von Unfällen gekommen. Dabei wurden der Polizei zufolge 19 Menschen verletzt. Drei von ihnen kamen ins Krankenhaus. Es gab auch Behinderungen im Bahnverkehr zwischen Hannover und Berlin.
Am Freitag soll sich die Glatteislage dem jüngsten Warnlagebericht zufolge zumindest etwas entspannen. Am Rande eines Hochs über Skandinavien werde mit östlicher Strömung kalte Festlandsluft in den Norden und Osten gesteuert. Dagegen lenkten atlantische Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen. Nur im Nordosten gebe es gebietsweise leichten Dauerfrost.
Der Wetterdienst rechnet vor allem im Südosten über der Landesmitte und bis in den Nordosten mit Nebel und regional Sichtweiten unter 100 Metern. Die Sicht bessert sich laut Vorhersage im Tagesverlauf nur langsam. Zum Wochenende können sich laut DWD mildere Luftmassen bis in den Nordosten ausbreiten.
„Das Wochenende präsentiert sich insbesondere im Südwesten und Westen schon fast von seiner vorfrühlingshaften Seite“, schreibt Meteorologin Tanja Egerer vom DWD. Entlang des Rheins sollen die Höchsttemperaturen um die 10 Grad erreichen.
Mehr: Berliner Flughafen beschafft sich erstmals Geld ohne Garantien des Staates
Am Berliner Flughafen BER konnen wegen Blitzeises und Eisregen am Freitag keine Maschinen starten oder landen. Nun soll der Betrieb wieder aufgenommen werden. Das teilte eine Sprecherin des Flughafens mit.
Wann genau die ersten Maschinen landen und starten dürften, ließ sie offen. Die Enteisung dauere entsprechend den aktuellen Witterungsbedingungen bis zu einer Stunde und damit mehr als doppelt so lange wie üblich, hieß es. Es kommt weiterhin zu massiven Verspätungen und Flugstreichungen.
Grund für die Einschränkungen war Eisregen. Dieser ist für Flughäfen nach Ansicht des Luftfahrtexperten Cord Schellenberg ein hohes Sicherheitsrisiko. „Für Piloten sind eisglatte Pisten absolute Ausschlusskriterien. Da ist null Spielraum“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Da geht nichts und da rollt auch nichts.“
Aufgrund von Blitzeis waren bereits am Vorabend keine Starts und Landungen möglich. Der Winterdienst der Flughafengesellschaft habe die Flugbetriebsflächen die gesamte Nacht über mit Enteisungsmittel behandelt, aber ohne Erfolg, sie seien spiegelglatt. Wann der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden könne, sei aktuell unklar.
Die Auswirkungen waren auch am Frankfurter Flughafen zu spüren: Eine Maschine mit Ziel Berlin sei nach Frankfurt umgeleitet worden, sagte eine Sprecherin. Demnach seien sechs Flüge aus Frankfurt nach Berlin annulliert worden.
Auch andernorts sorgt die Glätte für Einschränkungen: In Mecklenburg-Vorpommern gelten Unwetterwarnungen unter anderem für die Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Rügen und den Kreis Rostock. In Neubrandenburg wurde der Stadtbusverkehr vorerst vollständig eingestellt. In Niedersachsen fällt im Landkreis Diepholz wegen eisglatter Straßen erneut der Schulunterricht aus, teils wurde Distanzunterricht angeordnet.
Auf der eisglatten Autobahn 10 bei Potsdam war es am Donnerstag zu einer Reihe von Unfällen gekommen. Dabei wurden der Polizei zufolge 19 Menschen verletzt. Drei von ihnen kamen ins Krankenhaus. Es gab auch Behinderungen im Bahnverkehr zwischen Hannover und Berlin.
Am Freitag soll sich die Glatteislage dem jüngsten Warnlagebericht zufolge zumindest etwas entspannen. Am Rande eines Hochs über Skandinavien werde mit östlicher Strömung kalte Festlandsluft in den Norden und Osten gesteuert. Dagegen lenkten atlantische Tiefausläufer mildere Meeresluft in den Süden und Westen. Nur im Nordosten gebe es gebietsweise leichten Dauerfrost.
Der Wetterdienst rechnet vor allem im Südosten über der Landesmitte und bis in den Nordosten mit Nebel und regional Sichtweiten unter 100 Metern. Die Sicht bessert sich laut Vorhersage im Tagesverlauf nur langsam. Zum Wochenende können sich laut DWD mildere Luftmassen bis in den Nordosten ausbreiten.
„Das Wochenende präsentiert sich insbesondere im Südwesten und Westen schon fast von seiner vorfrühlingshaften Seite“, schreibt Meteorologin Tanja Egerer vom DWD. Entlang des Rheins sollen die Höchsttemperaturen um die 10 Grad erreichen.
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