Kapitalmärkte Diesem Muster folgen die Ausschläge bei Aktien, Gold und Kryptowährungen Scheinbar unabhängige Anlageklassen geraten plötzlich parallel in Turbulenzen. Analysten sprechen von einem Paradigmenwechsel und versuchen, das seltene Phänomen zu erklären.

Kapitalmärkte Diesem Muster folgen die Ausschläge bei Aktien, Gold und Kryptowährungen Scheinbar unabhängige Anlageklassen geraten plötzlich parallel in Turbulenzen. Analysten sprechen von einem Paradigmenwechsel und versuchen, das seltene Phänomen zu erklären.
Frankfurt. Heftige Kursverluste bei Software-Aktien, wilde Ausschläge bei Edelmetallen und der Absturz der Kryptowährungen – seit Ende Januar scheinen die globalen Kapitalmärkte verrückt zu spielen. Doch Analysten erkennen ein Muster hinter den scheinbar erratischen Bewegungen.

Für Sandeep Rao, Senior Analyst bei Leverage Shares, markieren die letzten Januartage einen „abrupten Stimmungsumschwung an den globalen Finanzmärkten“. Innerhalb weniger Handelstage sei es zu massiven Kursbewegungen bei scheinbar unzusammenhängenden Anlageklassen gekommen.

Seit dem Rekord vom 29. Januar ist der Goldpreis um 13 Prozent eingebrochen, Silber sackte sogar um 35 Prozent ab. Bei Bitcoin, der ältesten und größten Kryptowährung, summieren sich die Verluste seit diesem Datum auf 21 Prozent.

Am 28. Januar hatte der Softwarekonzern Microsoft sein Jahresergebnis vorgelegt. Am darauffolgenden Handelstag verlor die Aktie rund zehn Prozent an Wert, was einem Börsenwertverlust von 357 Milliarden US-Dollar entspricht – einer der schlimmsten Tage in der Unternehmensgeschichte seit dem Börsengang 1986. Grund für den Kursrutsch: Die von den Investoren mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgten Wachstumskennzahlen des Konzerns bei KI-relevanten  Cloud-Diensten fielen um knapp 40 Prozent schwächer aus als erhofft.

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