Nikkei, Kospi, CSI 300 Ausverkauf bei KI-Aktien drückt Asiens Börsen ins Minus

Singapur, Tokio. Die Börsen in Asien haben zum Wochenschluss nur schwer eine klare Richtung gefunden.

In Tokio hielten sich die Anleger vor der Parlamentswahl am Sonntag zurück. Ein Ausverkauf bei Technologiewerten belastete jedoch den Markt. „Im Einklang mit der Entwicklung an den US-Märkten am Donnerstagabend haben einige hoch bewertete Halbleiter- und KI-Titel nachgegeben, allerdings nicht so stark wie am Donnerstag“, sagte Maki Sawada, Strategin beim Finanzdienstleister Nomura.

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Aktien aus dem Technologiesektor befinden sich seit einigen Tagen in einem Abwärtstrend, da Anleger die Geschäftsmodelle klassischer Softwareunternehmen durch den Siegeszug der Künstlichen Intelligenz (KI) bedroht sehen. „Sollten Anleger die Kursrückgänge bei diesen hoch bewerteten Aktien zum Einstieg nutzen, könnte sich das Minus im Nikkei von hier aus verringern.“

Im Fokus der Anleger in Tokio stand zudem die Politik. Die japanische Ministerpräsidentin Sanae Takaichi hat für den 8. Februar eine Neuwahl angesetzt. Sie wolle sich von den Wählern ein Mandat für höhere Ausgaben, Steuersenkungen und eine neue Sicherheitsstrategie geben lassen, die den Ausbau der Verteidigung beschleunigen soll. Umfragen deuten auf einen Erdrutschsieg der Liberaldemokratischen Partei (LDP) Takaichis hin.

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