Düsseldorf. ElevenLabs, ein Start-up, das mit Künstlicher Intelligenz (KI) aus Texten realistisch klingende Stimmen erzeugt, hat seine Bewertung innerhalb eines Jahres mehr als verdreifacht. In einer aktuellen Finanzierungsrunde wird das Unternehmen mit elf Milliarden US-Dollar bewertet. Damit steigt das polnisch-britische Start-up zu einer der wertvollsten KI-Firmen Europas auf.
ElevenLabs hat 500 Millionen Dollar eingesammelt. Die neue Finanzierungsrunde wird von Sequoia Capital angeführt, auch Andreessen Horowitz und Iconiq beteiligen sich, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Sequoia-Partner Andrew Reed zieht in den Verwaltungsrat ein.
Als neue Investoren beteiligen sich außerdem Lightspeed Venture Partners, Evantic Capital und die Tech-Investmentfirma Bond. Weitere Investoren könnten noch im Laufe dieses Monats bekanntgegeben werden.
Mit dem neuen Kapital will ElevenLabs seine Forschung und die Technologie ausbauen – unter anderem eine Plattform, mit der Unternehmenskunden Konversationsagenten für Kundenservice, Schulungen, Vertrieb und weitere Anwendungsfälle einsetzen können. Zudem kündigte das Start-up an, eine neue, verbesserte Version seines Modells veröffentlichen zu wollen, das noch schneller reagieren und sich besser ausdrücken soll.
Heute schon können Kunden Stimmen, Sprache, Musik, Bilder und Videos auf der ElevenLabs-Creator-Plattform in mehr als 70 Sprachen generieren und bearbeiten.
Co-Gründer Mati Staniszewski bezeichnete dies als einen wichtigen Wachstumstreiber. Er sagte: „Das Zusammenspiel von Modellen und Produkten ist entscheidend und unser Team hat immer wieder bewiesen, wie sich Forschung in reale Anwendungen übersetzen lässt.“
Im Jahr 2025 hat ElevenLabs einen jährlich wiederkehrenden Umsatz von über 330 Millionen US-Dollar erzielt. Staniszewski hofft, diese Zahl im laufenden Jahr zu verdoppeln, wie er dem Wall Street Journal sagte, das zuerst über die Runde berichtete.
Partnerschaften bestehen unter anderem mit der Deutschen Telekom, dem Lieferservice Deliveroo, der Onlinebank Revolut sowie der ukrainischen Regierung, schrieb Staniszewski auf LinkedIn. Aufgrund der hohen Nachfrage investiert ElevenLabs inzwischen massiv in seine Infrastruktur. Im US-Bundesstaat Oregon baut das Start-up derzeit für 50 Millionen Dollar ein neues Rechenzentrum.
Zudem expandiert das Unternehmen international in mehr als ein Dutzend Städte in Nord- und Südamerika, im asiatisch-pazifischen Raum sowie in Europa.
Zuletzt hatte ElevenLabs Anfang 2025 Kapital zu einer Bewertung von 3,3 Milliarden Dollar aufgenommen. Als Zeichen der starken Investorennachfrage durften Mitarbeiter bereits im vergangenen Jahr Anteile zu einer Bewertung von 6,6 Milliarden Dollar verkaufen.
Auch das Handelsblatt hat die Technologie des Unternehmens genutzt. Zwischen Juni 2024 und Ende 2025 erschien der Handelsblatt-Newsletter „KI-Briefing“ auch als gekürzte Podcastversion, gesprochen von der KI-generierten Stimme der ehemaligen Leiterin des KI-Teams, Larissa Holzki.
Gegründet wurde das polnisch-britische Start-up ElevenLabs 2022 von Mati Staniszewski, der zuvor bei der KI-Softwarefirma Palantir arbeitete, und Piotr Dąbkowski, einem ehemaligen Machine-Learning-Ingenieur von Google. Inspiriert wurden sie von schlecht synchronisierten Hollywood-Filmen, die sie in ihrer Kindheit in Polen gesehen hatten. Ziel war es, eine Technologie zu entwickeln, mit der sich Inhalte von Filmen über Hörbücher bis hin zu Online-Lernangeboten realistisch vertonen lassen.
„Ich vermute, das ist ein Relikt aus kommunistischer Zeit – eine billige Art, Inhalte zu produzieren“, sagte Staniszewski in einem Forbes-Interview. Heute umfasst die Bibliothek des Unternehmens mehr als 10.000 realistisch klingende Stimmen – darunter auch die der Schauspieler Michael Caine und Matthew McConaughey.
Die Fähigkeiten zur Stimmenklonung sorgten jedoch früh für Probleme: Zwei Hörbuchsprecher warfen dem Unternehmen vor, urheberrechtlich geschützte Werke zum Training genutzt zu haben. Der Rechtsstreit wurde im November außergerichtlich beigelegt.
Betrüger nutzten die Technologie zur Erstellung von Deepfakes, woraufhin das Management härter gegen missbräuchliche Nutzung vorging. 2024 wurde ein Nutzer gesperrt, nachdem er ein Audio-Deepfake des früheren US-Präsidenten Joe Biden erstellt hatte, in dem dieser angeblich dazu aufrief, bei der Vorwahl in New Hampshire nicht wählen zu gehen.
Mehr: „Web-Summit“ am Persischen Golf – Worauf KI-Investoren jetzt Wert legen
ElevenLabs hat 500 Millionen Dollar eingesammelt. Die neue Finanzierungsrunde wird von Sequoia Capital angeführt, auch Andreessen Horowitz und Iconiq beteiligen sich, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Sequoia-Partner Andrew Reed zieht in den Verwaltungsrat ein.
Als neue Investoren beteiligen sich außerdem Lightspeed Venture Partners, Evantic Capital und die Tech-Investmentfirma Bond. Weitere Investoren könnten noch im Laufe dieses Monats bekanntgegeben werden.
Mit dem neuen Kapital will ElevenLabs seine Forschung und die Technologie ausbauen – unter anderem eine Plattform, mit der Unternehmenskunden Konversationsagenten für Kundenservice, Schulungen, Vertrieb und weitere Anwendungsfälle einsetzen können. Zudem kündigte das Start-up an, eine neue, verbesserte Version seines Modells veröffentlichen zu wollen, das noch schneller reagieren und sich besser ausdrücken soll.
Heute schon können Kunden Stimmen, Sprache, Musik, Bilder und Videos auf der ElevenLabs-Creator-Plattform in mehr als 70 Sprachen generieren und bearbeiten.
Co-Gründer Mati Staniszewski bezeichnete dies als einen wichtigen Wachstumstreiber. Er sagte: „Das Zusammenspiel von Modellen und Produkten ist entscheidend und unser Team hat immer wieder bewiesen, wie sich Forschung in reale Anwendungen übersetzen lässt.“
Im Jahr 2025 hat ElevenLabs einen jährlich wiederkehrenden Umsatz von über 330 Millionen US-Dollar erzielt. Staniszewski hofft, diese Zahl im laufenden Jahr zu verdoppeln, wie er dem Wall Street Journal sagte, das zuerst über die Runde berichtete.
Partnerschaften bestehen unter anderem mit der Deutschen Telekom, dem Lieferservice Deliveroo, der Onlinebank Revolut sowie der ukrainischen Regierung, schrieb Staniszewski auf LinkedIn. Aufgrund der hohen Nachfrage investiert ElevenLabs inzwischen massiv in seine Infrastruktur. Im US-Bundesstaat Oregon baut das Start-up derzeit für 50 Millionen Dollar ein neues Rechenzentrum.
Zudem expandiert das Unternehmen international in mehr als ein Dutzend Städte in Nord- und Südamerika, im asiatisch-pazifischen Raum sowie in Europa.
Zuletzt hatte ElevenLabs Anfang 2025 Kapital zu einer Bewertung von 3,3 Milliarden Dollar aufgenommen. Als Zeichen der starken Investorennachfrage durften Mitarbeiter bereits im vergangenen Jahr Anteile zu einer Bewertung von 6,6 Milliarden Dollar verkaufen.
Auch das Handelsblatt hat die Technologie des Unternehmens genutzt. Zwischen Juni 2024 und Ende 2025 erschien der Handelsblatt-Newsletter „KI-Briefing“ auch als gekürzte Podcastversion, gesprochen von der KI-generierten Stimme der ehemaligen Leiterin des KI-Teams, Larissa Holzki.
Gegründet wurde das polnisch-britische Start-up ElevenLabs 2022 von Mati Staniszewski, der zuvor bei der KI-Softwarefirma Palantir arbeitete, und Piotr Dąbkowski, einem ehemaligen Machine-Learning-Ingenieur von Google. Inspiriert wurden sie von schlecht synchronisierten Hollywood-Filmen, die sie in ihrer Kindheit in Polen gesehen hatten. Ziel war es, eine Technologie zu entwickeln, mit der sich Inhalte von Filmen über Hörbücher bis hin zu Online-Lernangeboten realistisch vertonen lassen.
„Ich vermute, das ist ein Relikt aus kommunistischer Zeit – eine billige Art, Inhalte zu produzieren“, sagte Staniszewski in einem Forbes-Interview. Heute umfasst die Bibliothek des Unternehmens mehr als 10.000 realistisch klingende Stimmen – darunter auch die der Schauspieler Michael Caine und Matthew McConaughey.
Die Fähigkeiten zur Stimmenklonung sorgten jedoch früh für Probleme: Zwei Hörbuchsprecher warfen dem Unternehmen vor, urheberrechtlich geschützte Werke zum Training genutzt zu haben. Der Rechtsstreit wurde im November außergerichtlich beigelegt.
Betrüger nutzten die Technologie zur Erstellung von Deepfakes, woraufhin das Management härter gegen missbräuchliche Nutzung vorging. 2024 wurde ein Nutzer gesperrt, nachdem er ein Audio-Deepfake des früheren US-Präsidenten Joe Biden erstellt hatte, in dem dieser angeblich dazu aufrief, bei der Vorwahl in New Hampshire nicht wählen zu gehen.
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