Künstliche Intelligenz „Web-Summit“ am Persischen Golf: Worauf KI-Investoren jetzt Wert legen Auf dem „Web Summit“ in Doha präsentieren Gründer ihre Start-up-Firmen. Mit KI-Geschäftsmodellen buhlen sie um finanzstarke Investoren. Warum diese nun wählerischer sind und mit Vorsicht agieren.

Künstliche Intelligenz „Web-Summit“ am Persischen Golf: Worauf KI-Investoren jetzt Wert legen Auf dem „Web Summit“ in Doha präsentieren Gründer ihre Start-up-Firmen. Mit KI-Geschäftsmodellen buhlen sie um finanzstarke Investoren. Warum diese nun wählerischer sind und mit Vorsicht agieren.
Doha, Düsseldorf. Die Küstenstadt Doha ist dieser Tage Treffpunkt für finanzstarke Investoren und namhafte Gründer. Bei der ausverkauften Eröffnungsveranstaltung des Web Summits, eines der größten Branchentreffs der Tech-Szene, drängen sich die Menschen nach vorn, um einen Blick auf die Bühne zu erhaschen. Vertreter von mehr als 1600 Start-ups aus der ganzen Welt sind angereist.

Sie hoffen, finanzstarke Investoren am Persischen Golf von ihren Ideen zu überzeugen. Die Erfolgsaussichten wirken vielversprechend, denn pünktlich zur Eröffnung der Konferenz im Nahen Osten hat Premierminister Mohammed bin Abdulrahman Al Thani zusätzlich zwei Milliarden Dollar für den „Fund of Funds“ angekündigt.

Damit kommt der Investmentfonds der Katarer auf ein Volumen von insgesamt drei Milliarden Dollar. Im Fokus der Investitionen steht Künstliche Intelligenz (KI) – und das, obwohl immer wieder über das Platzen einer möglichen KI-Blase diskutiert wird.

Doch die Logik hat sich verändert. Drei Jahre lang reichte das Stichwort KI, um Kapitalströme auszulösen. Investoren jagten dem Boom hinterher, oft schneller, als die Geschäftsmodelle folgen konnten. Selbst OpenAI-Chef Sam Altman räumte früh ein, die Euphorie sei überzogen: „Sind wir in einer Phase, wo Investoren überenthusiastisch für KI sind? Meiner Meinung nach, ja.“

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