Rechenzentrum So entsteht in Deutschland eine KI-Fabrik in sechs Monaten

München, Berlin. Es war ein straffer Zeitplan. Erst Ende August vergangenen Jahres räumte das Team des Start-ups Polarise das frühere Rechenzentrum der Hypovereinsbank leer. Im Herbst begann der Umbau.

Ein großes Rechenzentrum für Künstliche Intelligenz (KI) in nur sechs Monaten aufzubauen, gilt in der Branche als kaum machbar. In München ist es dennoch gelungen. Die Deutsche Telekom, der US-Chipkonzern Nvidia und Polarise eröffnen dort am heutigen Mittwoch einen neuen KI-Standort, der Unternehmen Rechenleistung für industrielle Anwendungen bieten soll.

Noch wirkt die KI-Fabrik wie eine Baustelle. Doch der Eindruck täuscht: „Wir haben extrem viel modernisiert“, sagt Stefan Sickenberger, der bei Polarise mit seinem Team den Umbau verantwortet. Statt auf der grünen Wiese zu bauen, rüsten sie ein ehemaliges Bank-Rechenzentrum am Münchener Tucherpark um, das sechs Stockwerke in die Tiefe reicht. Dort stehen KI-Chips und Rechner von Nvidia. Das Handelsblatt konnte den Komplex vorab besichtigen und zeichnet nach, wie dieses Tempo möglich war und welche Rolle das Start-up dabei spielte.

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