Wie man Wahlen gegen die AfD gewinnt

Die AfD liegt in Umfragen im Osten überall auf Platz 1, auch im Westen ist sie stark. Die anderen Parteien finden kein Gegenmittel. Was müssten sie besser machen? Frank Stauss ist Wahlkampfstratege und hätte Ideen.

Die AfD liegt in Umfragen im Osten überall auf Platz 1, zwischen 34 und 40 Prozent. Auch im Westen steht sie gut da, in Baden-Württemberg in Umfragen beispielsweise aktuell bei 20 Prozent. Die anderen Parteien verzweifeln an der Frage, wie man der AfD und ihrem Erfolg begegnen kann. Frank Stauss hätte Ideen. Er ist einer der erfahrensten Wahlkampfstrategen in Deutschland, half unter anderem Klaus Wowereit ins Rote Rathaus in Berlin und Gerhard Schröder ins Kanzleramt. Er ist in diesem Podcast unser Gast.

Stauss sagt, es gebe kein schnelles Mittel, um die AfD zurückdrängen. Nahezu alle demokratischen Parteien im Osten hätten seit vielen Jahren die gleichen Fehler gemacht im Umgang mit der Partei: Sie hätten die AfD einerseits zu Recht verteufelt, andererseits aber ihre Themen und Positionen teilweise übernommen. Sie hätten die ostdeutsche Opferrolle genährt, anstatt positive Geschichten zu erzählen, die es zuhauf gebe. "Der Opfermythos ist die Basis von Populismus, (…) auch von Faschismus", sagt Stauss dazu. Wer die AfD bekämpfen wolle, müsse eine positive Zukunftserzählung bieten.

Die Lage vor den fünf Landtagswahlen in diesem Jahr sei noch offen, so Stauss: "Alle Umfragen, die wir jetzt sehen, für eine Landtagswahl im September, (…) können sie im Prinzip alle in die Tonne kloppen." Außerdem sprechen wir im Podcast über Sachsen-Anhalt und die "politische Sturzgeburt" des Wechsels von Reiner Haseloff zu Sven Schulze als Ministerpräsident, über die Rolle der SPD im Bund und über die Schwächen von Bundeskanzler Merz (CDU).

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Wenn Sie Fragen und Anregungen an Anja Maier und Malte Pieper haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.

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