Gewalt verschärft humanitäre Krise in der D.R. Kongo

Seit drei Jahrzehnten prägen bewaffnete Konflikte das Leben der Menschen im Osten des Landes. In der Region sind mehr als hundert bewaffnete Gruppen aktiv, darunter die Gruppe M23 (AFC). In dieser Lage zahlt die Zivilbevölkerung einen hohen Preis. Dörfer werden bombardiert, Frauen und Kinder erschossen, Männer auf den Feldern getötet. Unsere Patient*innen berichten von Entführungen, Misshandlungen und sexualisierter Gewalt.

Gleichzeitig kollabiert das chronisch unterfinanzierte Gesundheitssystem: Vorräte an lebensnotwendigen Gütern gehen zur Neige, fast 40 % des Personals musste die Arbeitsstätten verlassen. Impfkampagnen müssen unterbrochen werden und vermeidbare Krankheiten wie Masern, Cholera und Mpox breiten sich aus. Aufgrund von Gewalt und Vertreibung wird es schwieriger, sie einzudämmen und zu behandeln. Hinzu kommt die Vielzahl an Verletzten.  

Ärzte ohne Grenzen arbeitete 1977 das erste Mal in der Demokratischen Republik Kongo. Auch aktuell leisten wir in großem Umfang Hilfe: In den Gesundheitseinrichtungen, die wir unterstützen, haben wir beispielsweise allein im ersten Halbjahr 2025 mehr als 3.600 Verletzte behandelt.

Basisgesundheitsversorgung: Allgemeine medizinische Versorgung.

Chirurgie: Versorgung von Verletzten und Verwundeten.

Infektionskrankheiten: Wir unterstützen an Cholera oder Malaria Erkrankte und impfen gegen Masern.

Mangelernährung: Viele Kinder werden von uns versorgt.

Psychologische Hilfe: Wir betreuen durch (sexualisierte) Gewalt traumatisierte Menschen psychologisch.

Sexualisierte Gewalt: Überlebenden helfen wir auch medizinisch.

Wir bieten Ihnen vielseitige Möglichkeiten, unsere humanitäre Arbeit zu unterstützen.

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