1988: Als Carl-Uwe Steeb sensationell Mats Wilander niederrang
1989: Als Boris Becker das Finale fast im Alleingang gewann
1993: Als Michael Stich in der Düsseldorf Messehalle brillierte
2025 reichte selbst ein Alexander Zverev nicht, damit Deutschland den ersten Titel seit 1993 im Davis Cup holte. Nun aber ist 2026. Die erste Runde gegen Peru steht an in Düsseldorf. Alles steht auf null, es ist ein neuer Versuch, an die großen Zeiten anzuknüpfen. Damals, als eine DTB-Mannschaft drei Davis-Cup-Titel in nur sechs Jahren feierte.
Vom 16. bis 18. Dezember 1988 fand das Finale in Göteborg statt. Schweden gegen Deutschland. Die Gäste hatten im damaligen Turnierverlauf nicht ein Match verloren. In Runde eins gab es ein 5:0 gegen Brasilien (gespielt wurden vier Einzel und ein Doppel), im Viertelfinale ein 5:0 gegen Dänemark, und im Halbfinale hieß es gegen Jugoslawien ebenfalls 5:0. Und nun also das Gigantenduell in Schweden.
Boris Becker (Nummer 4 der Weltrangliste), Carl-Uwe Steeb (Nr. 74), Eric Jelen (Nr. 61) und Patrick Kühnen (Nr. 68) mit Teamchef Niki Pilic
Mats Wilander (Nr. 1), Stefan Edberg (Nr. 5) und Kent Carlsson (Nr. 6)
Und was auf dem Papier im Optimalfall aus deutscher Sicht eine enge Angelegenheit werden sollte, wurde schließlich eine klare Angelegenheit für das Quartett. 4:1 siegten die Deutschen, wobei Steeb im Auftakteinzel sensationell gegen den haushohen Favoriten Wilander gewann - und so wie das deutsche Doppel jeweils einen 0:2-Satzrückstand in einen Sieg ummünzen konnten.
Vom 15. bis 17. Dezember 1989 fand das Finale in Stuttgart statt. Es wurde eine Revanche des Vorjahres-Endspiels. Deutschland gegen Schweden. In der Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Auf Teppichboden. Deutschland hatte sich auf dem Weg ins Finale gegen Indonesien (5:0), die damalige Tschechoslowakei (3:2) und die USA (3:2) durchgesetzt. Schweden hatte Italien (4:1), Österreich (3:2) und Jugoslawien (4:1) geschlagen.
Carl-Uwe Steeb (Nr. 15), Boris Becker (Nr. 2), Eric Jelen (Nr. 47), Patrick Kühnen (Nr. 51) mit Teamchef Niki Pilic
Mats Wilander (Nr. 10), Stefan Edberg (Nr. 3), Anders Jarryd (Nr. 30), Jan Gunnarsson (Nr. 29)
Und es gab einige Parallelen zum Vorjahresfinale. Wieder duellierten sich Steeb und Wilander über fünf Sätze, diesmal aber mit dem besseren Ende für den Schweden. Wieder ging es im Doppel über fünf Sätze, wieder mit dem besseren Ende für Deutschland. Star des Wochenendes war fraglos Boris Becker, der alle drei deutschen Punkte holte und so Garant für den 3:2-Sieg war.
Vom 3. bis 5. Dezember 1993 fand das Finale in Düsseldorf statt. Es hieß: Deutschland gegen Australien. In der Messehalle. Ohne Boris Becker. Auf extra verlegtem Sandplatz. Deutschland hatte sich auf dem Weg ins Finale gegen Russland (4:1), Tschechien (4:1) und Schweden (5:0) durchgesetzt. Australien hatte die USA (4:1), Italien (3:2) und Indien (5:0) geschlagen. Im Finale boten beide Teams nun diese Spieler auf:
Michael Stich (Nr. 2), Marc-Kevin Goellner (Nr. 31) und Patrick Kühnen (Nr. 117) mit Teamchef Niki Pilic
Mark Woodforde (Nr. 28), Richard Fromberg (Nr. 40), Jason Stoltenberg (Nr. 44) und Todd Woodbridge (Nr. 107)
Bei den zwei vorangegangen deutschen Triumphen 1988 und 1989 hatte Boris Becker das Team angeführt. Diesmal war es Stich, die Nummer zwei der Welt, der das Finale mit drei Punktgewinnen zum 4:1 fast im Alleingang zugunsten der Gastgeber entschied. Becker war nicht verletzt oder gesperrt, fehlte aber damals trotzdem im deutschen Aufgebot. Wir erinnern uns: Das Verhältnis der beiden deutschen Topspieler war nicht das Beste, befeuert nicht zuletzt durch Stichs Sieg im innerdeutschen Wimbledon-Finale 1991.
1989: Als Boris Becker das Finale fast im Alleingang gewann
1993: Als Michael Stich in der Düsseldorf Messehalle brillierte
2025 reichte selbst ein Alexander Zverev nicht, damit Deutschland den ersten Titel seit 1993 im Davis Cup holte. Nun aber ist 2026. Die erste Runde gegen Peru steht an in Düsseldorf. Alles steht auf null, es ist ein neuer Versuch, an die großen Zeiten anzuknüpfen. Damals, als eine DTB-Mannschaft drei Davis-Cup-Titel in nur sechs Jahren feierte.
Vom 16. bis 18. Dezember 1988 fand das Finale in Göteborg statt. Schweden gegen Deutschland. Die Gäste hatten im damaligen Turnierverlauf nicht ein Match verloren. In Runde eins gab es ein 5:0 gegen Brasilien (gespielt wurden vier Einzel und ein Doppel), im Viertelfinale ein 5:0 gegen Dänemark, und im Halbfinale hieß es gegen Jugoslawien ebenfalls 5:0. Und nun also das Gigantenduell in Schweden.
Boris Becker (Nummer 4 der Weltrangliste), Carl-Uwe Steeb (Nr. 74), Eric Jelen (Nr. 61) und Patrick Kühnen (Nr. 68) mit Teamchef Niki Pilic
Mats Wilander (Nr. 1), Stefan Edberg (Nr. 5) und Kent Carlsson (Nr. 6)
Und was auf dem Papier im Optimalfall aus deutscher Sicht eine enge Angelegenheit werden sollte, wurde schließlich eine klare Angelegenheit für das Quartett. 4:1 siegten die Deutschen, wobei Steeb im Auftakteinzel sensationell gegen den haushohen Favoriten Wilander gewann - und so wie das deutsche Doppel jeweils einen 0:2-Satzrückstand in einen Sieg ummünzen konnten.
Vom 15. bis 17. Dezember 1989 fand das Finale in Stuttgart statt. Es wurde eine Revanche des Vorjahres-Endspiels. Deutschland gegen Schweden. In der Hanns-Martin-Schleyer-Halle. Auf Teppichboden. Deutschland hatte sich auf dem Weg ins Finale gegen Indonesien (5:0), die damalige Tschechoslowakei (3:2) und die USA (3:2) durchgesetzt. Schweden hatte Italien (4:1), Österreich (3:2) und Jugoslawien (4:1) geschlagen.
Carl-Uwe Steeb (Nr. 15), Boris Becker (Nr. 2), Eric Jelen (Nr. 47), Patrick Kühnen (Nr. 51) mit Teamchef Niki Pilic
Mats Wilander (Nr. 10), Stefan Edberg (Nr. 3), Anders Jarryd (Nr. 30), Jan Gunnarsson (Nr. 29)
Und es gab einige Parallelen zum Vorjahresfinale. Wieder duellierten sich Steeb und Wilander über fünf Sätze, diesmal aber mit dem besseren Ende für den Schweden. Wieder ging es im Doppel über fünf Sätze, wieder mit dem besseren Ende für Deutschland. Star des Wochenendes war fraglos Boris Becker, der alle drei deutschen Punkte holte und so Garant für den 3:2-Sieg war.
Vom 3. bis 5. Dezember 1993 fand das Finale in Düsseldorf statt. Es hieß: Deutschland gegen Australien. In der Messehalle. Ohne Boris Becker. Auf extra verlegtem Sandplatz. Deutschland hatte sich auf dem Weg ins Finale gegen Russland (4:1), Tschechien (4:1) und Schweden (5:0) durchgesetzt. Australien hatte die USA (4:1), Italien (3:2) und Indien (5:0) geschlagen. Im Finale boten beide Teams nun diese Spieler auf:
Michael Stich (Nr. 2), Marc-Kevin Goellner (Nr. 31) und Patrick Kühnen (Nr. 117) mit Teamchef Niki Pilic
Mark Woodforde (Nr. 28), Richard Fromberg (Nr. 40), Jason Stoltenberg (Nr. 44) und Todd Woodbridge (Nr. 107)
Bei den zwei vorangegangen deutschen Triumphen 1988 und 1989 hatte Boris Becker das Team angeführt. Diesmal war es Stich, die Nummer zwei der Welt, der das Finale mit drei Punktgewinnen zum 4:1 fast im Alleingang zugunsten der Gastgeber entschied. Becker war nicht verletzt oder gesperrt, fehlte aber damals trotzdem im deutschen Aufgebot. Wir erinnern uns: Das Verhältnis der beiden deutschen Topspieler war nicht das Beste, befeuert nicht zuletzt durch Stichs Sieg im innerdeutschen Wimbledon-Finale 1991.